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Um welche Strahlung handelt es sich?
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Höhenstrahlung ist eine in der Atmosphäre vorkommende ionisierende Strahlung. Sie entsteht durch den Aufprall galaktisch-kosmischer Strahlung auf Teilchen unserer Atmosphäre - beispielsweise Sauerstoff oder Stickstoff. Die Intensität der Strahlung hängt ab:
- von der Höhe (Flughöhe) und der Länge des Aufenthalts in der Höhe
- vom Breitengrad (ab dem 60° Breitengrad bis zu den Polen bleibt die Strahlenintensität etwa gleich hoch)
- von der im 11-Jahreszyklus variierenden Sonnenaktivität (eine hohe Sonnenaktivität bewirkt ein stärkeres Erdmagnetfeld, das Höhenstrahlung abschirmen kann)
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Wie hoch ist die Strahlenexposition im Reiseflug?
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Abhängig von den oben genannten Bedingungen beträgt die Dosis bis zu 10 mykroSv pro Stunde (Sv = Sievert) - diese Berechnung berücksichtigt aber keine kurzzeitigen Ausbrüche der Sonnenaktivität. Für die Strecke Frankfurt - New York wurden etwa 30 mykroSv ermittelt. Die Strahlenexposition des fliegenden Personals liegt je nach Einsatzstrecken zwischen 2 und 5 mSv pro Jahr und damit deutlich unter dem Grenzwert der EU für beruflich strahlenexponiertes Personal.
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Sind gesundheitsschädigende Wirkungen durch die Strahlung bekannt?
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Die ICRP (International Commission Radiation Protection) hat das Krebsrisiko von fliegendem Personal berechnet - bezogen auf eine jährliche Exposition von 5 mSv und 25 Berufsjahren. Die zusätzliche Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, liegt bei ca. 0,5 bis 1 %. In unseren Breiten beträgt die generelle Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken ca. 25 %, für Flupersonal somit 25,5 bis 26 %. Für schwangere Frauen ist die Strahlenxposition im Flugzeug mit 1 mSv limitiert.
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Wie hoch ist das Strahlenrisiko bei Vielfliegern?
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Nur selten kommen Vielflieger auf Jahres-Flugstunden, die mit denen des Flupersonals vergleichbar sind. Zumeist verzeichnen sie weniger als 20% der jährlichen Flugstunden des fliegenden Personals. Das bedeutet bei heutigem Wissensstand und nach Meinung vieler Fachleute ein vernachlässigbares Risiko.
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